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Sonntag, 28. November 2021

Meldung vom: Mittwoch, 13. März 2013 um 11:43 Uhr | Kategorie: Alltag |

Außergewöhnlicher Messestand der Bauhaus-Uni

Studenten der Bauhaus-Universität Weimar haben einen ungewöhnlichen Messestand für die Leipziger Buchmesse 2013 entworfen: Sie setzten das Thema "Nacht und Nebel" mit Geotextilien um.

Angehende Architekten, Designer und Bauingenieure enwickelten nach Angaben der Hochschule einen Aufbau aus schwarzen Seiten- und Rückwänden, die eine Konstruktion aus Metallträgern aufnimmt. Daran sind 25 Bahnen Geovlies befestigt, die beim Besucher den Eindruck von nächtlichen, dahingleitenden Nebelschwaden entstehen lassen.

Die Stoffbahnen wölben sich minimal und schwingen aufgrund der ständigen Luftbewegung sanft hin und her. Die Vliesbahnen sind so gehängt, dass enge Tunnel entstehen, durch die der Besucher zur eigentlichen Präsentationsfläche der Universität gelangt, "Lichtung der Ruhe" genannt. Dort präsentieren Studenten künstlerisch-gestalterische Produkte und Objekte auf selbstgefertigten Möbeln.

Der Messestand entstand im Rahmen des Projektstudiums: Architekten, Gestalter und Bauingenieure entwarfen und bauten den Messestand im Team. Eine fünfköpfige Jury entschied sich für den Entwurf "Nacht und Nebel" von Maria Seidel und Jacqueline Gregorius. Für das Konzept sprachen unter anderem geringe Kosten und eine einfache Umsetzbakeit.

Auf der "Lichtung der Ruhe" werden unter anderem Druckgrafiken, eine  Postkartenserie und ein 64-seitiges Heft mit Illustrationen und Texten zu sehen sein, die in einem Workshop mit der renommierten Illustratorin Nadia Budde entstanden sind - alles zum Thema "Nacht und Nebel".


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